Copyright © Erika und Günther Aldag
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Hochwasser Bis zum Bau des Deiches (nach der verheerenden Sturmflut in November 1872) war unser Ort durch die Ostsee gefährdet. Die Hochwassermarke von 1872 ist auf dem dritten Foto zu sehen. Es war für den gesamten westlichen Ostseeraum eine Katastrophe mit vielen Toten, zerstörten Häusern und gestrandeten Schiffen. Die nachstehenden Zahlen wurden für Nord- und Ostsee ermittelt.     32 Schiffe gesunken, von Besatzung verlassen oder verschollen     41 Schiffe gestrandet (Total-Havarie)     554 Schiffe gestrandet oder stark beschädigt Hafen angelaufen 80 % dieser Schiffe erlitten dieses Schicksal in der Ostsee. 271 Menschen ertranken an Land oder als Seemann. Die gesamte Zahl der obdachlos gewordenen wurde damals nicht ermittelt. An einigen Küstenabschnitten wurde der natürliche Küstenschutz (Dünen und Steilküste) um bis zu 26 m abgetragen. Das hier auf den Fotos zu sehende Wasser ist allerdings kein Ostseewasser. Es ist "nur"  Regenwasser. Im Sommer 2002 regnete es mehrere Tage hintereinander sehr stark. Es war ein Jahrhundert-Regen. Die Entwässerungsgräben konnten die Wassermassen nicht mehr fassen und überfluteten langsam das Dorf. Das Wasser sprudelte aus den Kanalschächten an die Oberfläche. Im Dorfkern stand das Wasser bis dicht unter die Fenster der Häuser.
Hochwasser Sommer 2002 vor dem Tourismus-Büro (links oben) Hochwasser Sommer 2002 in der Dorfmitte (oben) Hochwasser Sommer 2002 mit Hochwassermarke von 1872 (links)